Zur Zeit nicht erreichbar

ZUR ZEIT NICHT ERREICHBAR [10+]

Von Petra Wüllenweber

URAUFFÜHRUNG: 16. September 2011

Venja und Nico finden ihr Leben echt in Ordnung. Bis zu jenem Tag im September, an dem ihre Mutter mit dem Auto verunglückt und ins Krankenhaus kommt. Die Geschwister kennen ihre Oma nicht besonders gut, doch auf einmal zieht sie bei ihnen ein. Schnell stellt sie mit ihren merkwürdigen Angewohnheiten alles auf den Kopf. Für eine Oma hat sie ungewöhnliche Ansichten und lässt sich auch von Venja und Nicos Vater wenig sagen. Als sich der gesundheitliche Zustand der Mutter plötzlich verschlechtert, ist nichts mehr wie vorher. Die Familie wird auf eine Zerreißprobe gestellt. Warum kommt der Vater immer seltener nach Hause? Wie geht man mit einer Situation um, die man so nie erwartet hat?

Ein spannendes Theaterstück über unerwartete Veränderungen, Angst, Schuld und Menschen, die in extremen Situationen manchmal über sich hinauswachsen.

Die Großmutter wird von der ehemaligen Staatstheater-Schauspielerin Christine Weber gespielt, die auch schon in und als OMA UR am theater überzwerg zu sehen war.

Regie führte Petra Wüllenweber, die ebenfalls die Autorin des Stückes ist. ZUR ZEIT NICHT ERREICHBAR ist nach AM HORIZONT und der Bearbeitung des Anna Gavalda-Buches 35 KILO HOFFNUNG bereits ihr drittes Bühnenstück im Auftrag des theaters überzwerg.

Die Ausstattung übernahm Matthias Werner, der bereits für DER KICK, MÜTTER und DER BESUCH DER ALTEN DAME verantwortlich war. In dieser Spielzeit stattet er zudem tell TELL aus.


Inszenierung:
Petra Wüllenweber

Bühnenbild und Kostüme: Matthias Werner

Es spielen: Nicolas Bertholet, Isabelle Groß de García, Sabine Merziger, Reinhold Rolser, Christine Weber

Spieldauer: 110 Minuten (inklusive einer Pause)
 

PRESSE-ECHO
"Großartig mimt Christine Weber die Oma der Kinder. Sie füllt die Bühne ud sagt, was endlich gesagt werden muss: Hört einander zu. Ein leises Thema einmal ganz laut: Sehenswert."   (SAARLÄNDISCHER RUNDFUNK, Saartext)

"Wüllenweber, die auch Regie führt, erzählt in kraftvoller Eindringlichkeit und ohne Beschönigung von einer Familie, in der aufgrund nie bewältigter Krisen einiges im Argen liegt (...) Eine bezwingende Inszenierung, viel Applaus."   (SAARBRÜCKER ZEITUNG)
 

Vorbericht Saarländischer Rundfunk, Aktueller Bericht vom 15.09.2011