Doch einen Schmetterling hab ich hier nicht gesehen

Doch einen Schmetterling hab ich hier nicht gesehen

Von Lilly Axster
Premiere: 8. Mai 2015
Ort: Deutsch-Luxemburgisches Schengen-Lyzeum, Perl

In Koproduktion mit dem überzwerg-Jugendclub
und in Kooperation mit dem Mierscher Kulturhaus (Luxemburg) und mit dem Deutsch-Luxemburgischen Schengen-Lyzeum
Schirmherrschaft: Maggy Nagel, Ministerin für Kultur (Luxemburg)
und Ulrich Commerçon, Minister des Saarlandes für Bildung und Kultur

Empfehlung für Schulvorstellungen: Ab Klassenstufe 6

"Wir wollen von ihnen sprechen und über sie und uns auch."
So endet der Prolog zur Collage von Lilly Axster, die authentische Texte von Kindern und Jugendlichen aus Ghettos und Konzentrationslagern miteinander verknüpft. Die Tagebucheinträge, Briefe und Gedichte erzählen vom Leben in den Ghettos, in Lagern, im Untergrund. Wie sah der Tagesablauf aus? Was haben die Kinder gespielt?
Mehrere Handlungsfäden und Einzelschicksale sind miteinander verwoben und inmitten eines bedrückenden Klimas erkennt man die kleinen alltäglichen Heldentaten von Kindern und Jugendlichen, ihre Wünsche, Träume und auch ihre Lebensfreude.
Szenische, erzählende und choreographisch-wortlose Passagen wechseln sich ab und vermitteln dabei bewegende und berührende Einsichten, ohne jedes Pathos und Sentimentalität.

Die Premiere findet am 8. Mai 2015 statt, genau 70 Jahre nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges.  

Regie führt Bob Ziegenbalg, künstlerischer Leiter des überzwerg – Theater am Kästnerplatz.

Regie und Ausstattung: Bob Ziegenbalg
Spiel: Jugendliche der überzwerg-Jugendclubs: Aimée Roembell, Alena Pelotte, Ariana Emminghaus, Franziska Blickle, Frederic Hubert, Hannah Wiegand, Isabelle Thier, Jennifer Götzinger, Julius Bachmann, Lilly Sophie Merziger, Linus Priester, Manou Schnabl, Michelle Spreier, Nicolas Oberhauser, Nils Kammerloch, Sophia Schreiber, Sophie Oettinger, Steve Yongwa
Presse Echo: 

„Trotz der Schwere des Themas lässt das Stück Raum für die Darstellung banaler Alltagsprobleme und kleiner Glücksmomente (...). Sogar etwas Humor blitzt hier und da auf, ohne zynisch zu wirken. Die jungen Darsteller spielen ihre Rollen trotz unterschiedlicher Spielerfahrung ausgesprochen authentisch, ausdrucksstark und überzeugend.“ (SAARBRÜCKER ZEITUNG, Markus Trennheuser)

SR Fernsehen // aktueller Bericht vom 08.05.15