35 Kilo Hoffnung [Ab 10]

35 Kilo Hoffnung [Ab 10]
Von Anna Gavalda
Aus dem Französischen von Ursula Schregel
Für die Bühne bearbeitet von Petra Wüllenweber

"Ich hasse die Schule. Ich hasse sie."

So beginnt der 13-jährige David seinen Bericht. Er ist zweimal sitzen geblieben, von verschiedenen Schulen geflogen und wacht jeden Morgen mit Magenschmerzen auf.

Der einzige Ort, an dem sich David wohl fühlt, ist der wunderbare Werkstattschuppen seines Großvaters Léon. Dort kann er mit seinem Großvater basteln, bauen und erfinden. Wie schrieb eine frühere Grundschullehrerin einmal in sein Zeugnis: "Dieser Junge hat ein Gedächtnis wie ein Sieb, Finger wie eine Fee und ein riesengroßes Herz. Es müsste gelingen, daraus etwas zu machen."
Jetzt soll David auf Beschluss seiner Eltern auf ein Internat.
Tatsächlich findet er auch eine Schule, die ihm vielleicht gefallen würde. Mit seinem Notendurchschnitt rechnet er sich aber überhaupt keine Chancen aus. Mit der Unterstützung seines Großvaters schafft er es aber, dass er zu einer Aufnahmeprüfung zugelassen wird. Doch dann wird sein Großvater sehr krank. Und David wird gezwungen, selbst für sich einzustehen...

35 KILO HOFFNUNG ist ein Buch übers Selbständigwerden, eine große Ermutigung für Schüler, Eltern und Lehrer. Warmherzig und humorvoll schildert die französische Bestsellerautorin Anna Gavalda (Autorin von u.a. "Zusammen ist man weniger allein" oder "Ein geschenkter Tag") die große Liebe eines Jungen zu seinem Großvater.

Inszenierung: Petra Wüllenweber
Bühnenbild und Kostüme: Ulrike Melnik
Es spielen: Nicolas Bertholet, Isabelle Groß de García, Jürgen Kirchhoff, Reinhold Rolser
Spieldauer: 70 Minuten
Presse Echo: 

"Die stete Balance zwischen Humor und Ernsthaftigkeit entfaltet von Anfang an einen fesselnden Sog: feinfühlig, lustig, melancholisch, sehenswert."   (SAARLÄNDISCHER RUNDFUNK, SR3, Michaela Kakuk)

"Anna Gavaldas "35 Kilo Hoffnung" in einer sehenswerten Bearbeitung (...) Eine ausfaltbare Wandskulptur nimmt die Bühne (ein Hoch auf die für Bühne und Kostüme verantwortliche Ulrike Melnik) ein und ist Fassade, Raum, Gefängnis, Durchlass ins Freie. Sie fasst die Kernaussage des Stückes: Alles lässt sich ändern, wenn man sich dazu entscheidet."   (SAARBRÜCKER ZEITUNG, Sabine Graf)