Co-Starring

Co-Starring
Von Theo Fransz
Aus dem Niederländischen von Uwe Dethier
Premiere: 8. Oktober 2013 – im Rahmen von SPIELSTARK,
dem 12. Ottweiler Kinder-, Jugend- und Familientheaterfestival
Empfehlung fĂĽr Schulvorstellungen: Ab Klassenstufe 7

"Dies ist die Geschichte eines Jungen, der schon viel zu lange eine Nebenrolle in seinem eigenen Leben gespielt hat."

Co erwacht eines Morgens und stellt fest, dass sich alles verändert hat. Auf einmal wachsen ihm überall Haare, seine Hormone spielen verrückt und über seinem Gesicht sind kreuz und quer Pickel verteilt. Über Nacht hat er die Welt der Kinder verlassen und ist in die der Erwachsenen eingetreten. Und dort hat er auf einmal mit ungewohnten Gefühlen zu kämpfen: Da ist nämlich plötzlich ein himmelblauer Engel. Direkt vor ihm. Im Bus. Die Liebe seines Lebens! Co wähnt sich im siebten Himmel und muss erst mal durch die Hölle…

CO-STARRING erzählt mit den Mitteln der Comedy und des Action-Films vom Ausbruch der Pubertät und einer wilden Achterbahnfahrt der Gefühle. In der radikalen Überzeichnung der Figuren, rasanten Musikeinlagen und einer hohen Energie liegt das Erfolgsgeheimnis. Und eine nicht unbedeutende Rolle spielt dabei der stumme Tontechniker, der alle
Geräusche und Töne mit seinem Equipment hervorzaubert und auch sonst nicht ganz unwichtig ist…

Das Stück erhielt 2001 den Holländischen CJP (Cultural Youth Passport) Bühnenpreis. Begründung der Jury: "Co behandelt ernste Themen auf unbeschwerte, absurde und humorvolle Weise, indem es diese Themen leicht greifbar macht und es ist ein originelles Stück mit Biss."

Regie bei CO-STARRING fĂĽhrt die ĂĽberzwerg-Schauspielerin Eva Coenen, die damit ihr Regie-DebĂĽt gibt.

Regie: Eva Coenen
Ausstattung: Eva Coenen/Stephanie Rolser
Es spielen: Nicolas Bertholet, Jasper de Silva
Spieldauer: 55 Minuten
Presse Echo: 

"Ăśberzwerg-Schauspielerin Eva Coenen, die hier erfolgreich ihr
Regie-Debüt gibt, greift diese Lust an Bildern, schnellen Schnitten, Tempo, Übertreibung und (Licht-)Effekten auf, schwenkt aber klug ins Abstrakte, wenn es für jugendliche Zuschauer peinlich werden könnte (...). Für Brüche sorgt auch der permanente Wechsel zwischen Spiel- und Erzählerrolle, den Nicolas Bertholet bravourös meistert – mal intensiv, mal kess chargierend verkörpert er alle Figuren und brilliert obendrein als Gitarrist und Sänger." (SAARBRÜCKER ZEITUNG, Kerstin Krämer)