Das Buch von allen Dingen [Ab 10]

Das Buch von allen Dingen
Von Guus Kuijer
FĂĽr die BĂĽhne bearbeitet von Thorsten Wilrodt
In Zusammenarbeit mit dem Mierscher Kulturhaus (Luxemburg)

Thomas erkennt Dinge, die andere nicht sehen. Er sieht tropische Fische in den Grachten und wie schön Elisa mit dem Bein aus Leder ist. Thomas sieht sogar den Herrn Jesus, der ihm anbietet, ihn einfach nur Jesus zu nennen. Aber helfen kann ihm Jesus anscheinend trotzdem nicht.
Wenn Thomas’ Vater zuschlägt, dann schluchzen die Engel im Himmel und die ganze Welt steht still vor Entsetzen. Doch Thomas hat ein Ziel: Er will glücklich werden. Und deshalb muss er sehr mutig sein. Er beginnt, dem Vater alle Plagen Ägyptens zu bereiten – und plötzlich bekommt er dabei Hilfe.
Der Autor Guus Kuijer erhielt 2012 den Astrid-Lindgren-Gedächtnispreis, die weltweit größte Auszeichnung für Kinderliteratur.

Regie fĂĽhrte Martin Brachvogel, der auch schon die Produktionen WASCHECHTE FREUNDE und SPATZ FRITZ inszeniert hat. Im Rahmen einer Zusammenarbeit mit dem Mierscher Kulturhaus hat die Luxemburgerin Do Demuth die BĂĽhne gestaltet.

Die Inszenierung wurde im September 2013 zum Festival "Szene Bunte Wähne" / 23. Internationales Theaterfestival für ein junges Publikum nach Niederösterreich eingeladen.

„Es braucht schon einen großen Autor wie Guus Kuijer, um eine Geschichte über häusliche Gewalt, über den Glauben an Gott, über die Angst und das Wachsen von Mut zu schreiben, ohne pathetisch zu werden. Für seine unverwechselbare Mischung aus Warmherzigkeit, leisem Humor und einem Quantum an Respektlosigkeit muss man Guus Kuijer und seine Bücher einfach lieben.“ (SÜDDEUTSCHE ZEITUNG)

Regie: Martin Brachvogel
Ausstattung: Do Demuth
Es spielen: Nicolas Bertholet, Eva Coenen, Margret Gampper, Isabelle GroĂź de GarcĂ­a, Sebastian Hammer, Sabine Merziger, Reinhold Rolser, Bob Ziegenbalg
Spieldauer: 85 Minuten
Presse Echo: 

"Die Inszenierung des Buchs von Guus Kuijer ruft beim Zuschauer die gesamte GefĂĽhlspalette ab. Man leidet, hofft, bangt, ist wĂĽtend, aber muss auch herzhaft mit Thomas lachen. (...) Ein starkes StĂĽck mit zeitlosem Bezug." (SAARLĂ„NDISCHER RUNDFUNK, Saartext, Carolin Bollow)

"Kein leichter Stoff, aber berĂĽhrend inszeniert. (...) Die humorigen Szenen bringen Erleichterung, untergraben aber nie die Ernsthaftigkeit des stets aktuellen Themas. Das komplette Ăśberzwerg-Team spielt hinreiĂźend, (...)." (SAARBRĂśCKER ZEITUNG, Ruth Rousselange)