Faust. Ein Western [Ab 16]

Faust. Ein Western [Ab 16]
Der Tragödie erster Teil als Westernmelodram
Von George Isherwood in Zusammenarbeit mit dem N.N. Theater Köln
Nach Johann Wolfgang von Goethe

Faust ist die Geschichte einer Wette - einer Wette zwischen Gott und dem Teufel.
Die Geschichte eines einsamen und suchenden Wissenschaftlers, der um das Glück spielt und sich verliebt. Und die Geschichte eines Mädchens, das durch diese Liebe ihre Familie und schließlich auch ihr Leben verliert.

Faust ist das deutscheste aller deutschen Dramen. Und George Isherwood, Fachmann für ungewöhnliche und verwegene Klassikerbearbeitungen, verlegt die Handlung kurzerhand in eine ganz andere Welt, in die "Neue Welt" nämlich.

Die wichtigen Bestandteile eines guten Western sind alle vorhanden: Indianer, Planwagen, Schießereien, eine Saloon-Schlägerei und ein Eisenbahnüberfall in vollem Galopp. Faust glänzt hier als strahlender Reiter, Mephisto als finsterer Pistolero, und Gretchen gibt eine selbstbewusste, junge Lady.

FAUST. EIN WESTERN tritt mit seiner Mischung aus Tragik und Komik dem großen Goethe-Original zwar frech, aber nicht respektlos gegenüber. Mit dieser Parodie des Western-Genres ist ein großer Theaterspaß garantiert.

Inszenierung: George Isherwood
Bühnenbild und Kostüme: Ela Otto
Musik: Andreas Braun
Es spielen: Nicolas Bertholet, Andreas Braun, Eva Coenen, Frank Engelhardt, Isabelle Groß de García, Sabine Merziger, Reinhold Rolser
Spieldauer: 120 Minuten (inklusive einer Pause)
Presse Echo: 

"George Isherwood (...) lässt das Ensemble - wahrlich "Glorreiche Sieben" - exakt am Rand der Blödelei balancieren. Und die Überzwerge-Truppe wächst dabei über sich hinaus. (...) Blitzgescheit komponiert ist das Ganze.
Zu besichtigen ist in St. Arnual ein animierender höherer Jux, kein Goethe-Schocker."
(Saarbrücker Zeitung, Cathrin Elss-Seringhaus)