Party

Party
Von Kim Fupz Aakeson
Aus dem Dänischen von Volker Quandt
Premiere: 20. Juli 2014
Empfehlung für Schulvorstellungen: Ab Klassenstufe 7

Eine Megaparty soll steigen. Der eitle Mick hat dabei die Organisation in die Hand genommen. Er hat sich bereits vor einiger Zeit in der Wohnung des etwas einfältigen Hansi eingenistet, der gerade den fünfzehnten Anlauf zur Berufsfindung über einen Fernkurs versucht. Diese Mal will er Innenarchitekt werden.
Mit dem ersten Türklingeln stürmen aber nicht etwa die erwarteten Gäste in die etwas muffige Bude, sondern eine Krankenschwester schiebt eine alte, scheinbar geistig verwirrte Frau im Rollstuhl in die Wohnung. Die Schwester erklärt das neue Pflegekonzept: raus aus den Heimen, wieder rein in den Schoß der sorgenden Familie. Mick wird hellhörig, als sie mit einem Scheck  winkt, den es jeden Monat für den Pflegeaufwand geben soll. Er erklärt sich und Hansi kurzerhand zu Brüdern, die die Pflege ihrer »Mutter« gerne übernehmen wollen.
Als zweiter und letzter Partygast trifft schließlich das Mauerblümchen Yvonne ein. Die Party kann also beginnen…

Was erst mal nach Psychotragödie klingt, ist eine aberwitzige Komödie mit schnellen Dialogen, viel schwarzem Humor und typischen Sitcom-Elementen. Und eh man sich versieht, hat man diese vier schrägen Helden auch schon lieb gewonnen.

PARTY des dänischen Autors Kim Fupz Aakeson (u.a. Drehbuchautor des Filmerfolgs »Kleine Missgeschicke«) gewann 2002 den Baden-Württembergischen Jugendtheaterpreis.

Regie führt der Wiener Autor und Regisseur Albert Frank. Er schrieb für das überzwerg die Wilhelm Tell-Variante tell TELL und war mit seiner Faust-Bearbeitung »fast Faust« deutschlandweit erfolgreich. Bühne & Kostüme gestaltet die überzwerg- Ausstatterin Stephanie Rolser.

Regie: Albert Frank
Ausstattung: Stephanie Rolser
Es spielen: Nicolas Bertholet, Eva Coenen, Sabine Merziger, Reinhold Rolser
Spieldauer: 75 Minuten
Presse Echo: 

" (...) gerade Sabine Merziger erntet viele Lacher mit ihrer Interpretation des naiven Dummchens, während Eva Coenen den schwierigen Part meistert, beinahe das ganze Stück als grimmige Alte mit schnarrendem Befehlston zu bestreiten." (SAARBRÜCKER ZEITUNG, Sebastian Dingler)

SR Fernsehen // aktueller Bericht vom 23.07.14