ZUR ZEIT NICHT ERREICHBAR [Ab 10]

ZUR ZEIT NICHT ERREICHBAR [10+]
Von Petra Wüllenweber

Venja und Nico finden ihr Leben echt in Ordnung. Bis zu jenem Tag im September, an dem ihre Mutter mit dem Auto verunglückt und ins Krankenhaus kommt. Die Geschwister kennen ihre Oma nicht besonders gut, doch auf einmal zieht sie bei ihnen ein. Schnell stellt sie mit ihren merkwürdigen Angewohnheiten alles auf den Kopf. Für eine Oma hat sie ungewöhnliche Ansichten und lässt sich auch von Venja und Nicos Vater wenig sagen. Als sich der gesundheitliche Zustand der Mutter plötzlich verschlechtert, ist nichts mehr wie vorher. Die Familie wird auf eine Zerreißprobe gestellt. Warum kommt der Vater immer seltener nach Hause? Wie geht man mit einer Situation um, die man so nie erwartet hat?

Ein spannendes Theaterstück über unerwartete Veränderungen, Angst, Schuld und Menschen, die in extremen Situationen manchmal über sich hinauswachsen.

Regie führte Petra Wüllenweber, die ebenfalls die Autorin des Stückes ist. ZUR ZEIT NICHT ERREICHBAR ist nach AM HORIZONT und der Bearbeitung des Anna Gavalda-Buches 35 KILO HOFFNUNG bereits ihr drittes Bühnenstück im Auftrag des theaters überzwerg.

Inszenierung: Petra Wüllenweber
Bühnenbild und Kostüme: Matthias Werner
Es spielen: Nicolas Bertholet, Eva Coenen, Isabelle Groß de García, Sabine Merziger, Reinhold Rolser
Spieldauer: 110 Minuten (inklusive einer Pause)
Presse Echo: 

"Wüllenweber, die auch Regie führt, erzählt in kraftvoller Eindringlichkeit und ohne Beschönigung von einer Familie, in der aufgrund nie bewältigter Krisen einiges im Argen liegt (...) Eine bezwingende Inszenierung, viel Applaus."
(SAARBRÜCKER ZEITUNG, Ruth Rousselange)

Vorbericht Saarländischer Rundfunk, Aktueller Bericht vom 15.09.2011

ZUR ZEIT NICHT ERREICHBAR wurde zu den KinderStücken 2012 der 37. Mülheimer Theatertage eingeladen.
Begründung der Jury: "Mama hat einen Autounfall und kommt ins Krankenhaus. Damit der Alltag der Geschwister Nico und Venja möglichst reibungslos weitergeht, zieht Oma Gertrud mit ein, denn der Vater Matthias muss seinen beruflichen Verpflichtungen nachkommen. Dann geschieht das Unfassbare: die Mutter Sunny stirbt an Komplikationen, die offenbar erst im Krankenhaus verursacht werden. Das Provisorium mit Oma und häufig abwesendem Vater wird auf die härteste Probe gestellt, und am schwierigsten ist es für den 10jährigen Nico, der sich schließlich selbst in große Gefahr bringt. Petra Wüllenwebers in markanten Kurzszenen geschriebenes Stück zeigt, wie der jähe Tod der Mutter von den einzelnen Familienmitgliedern unterschiedlich verarbeitet wird und dabei der veränderte Alltag im Zentrum steht. Die Uraufführungs-Inszenierung durch die Autorin lotet mit dem besonderen Blick auf Nicos Empfindungen den Hintergrund dieser Familiengeschichte aus."