Die große Wörterfabrik

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Nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Agnès de Lestrade und Valeria Docampo
Für die Bühne bearbeitet von Katharina Wiedenhofer

Uraufführung: 13. März 2022

Im Land der großen Wörterfabrik reden die Menschen wenig. Wörter sind kostbar. Man muss sie kaufen und schlucken, um sie aussprechen zu können. Nur wer reich ist, kann sich wertvolle Worte leisten. Sprechen ist teuer.

Der kleine Paul lebt in diesem sonderbaren Land und braucht dringend Wörter, um der hübschen Marie sein Herz zu öffnen. Aber wie soll er das machen? Denn für all das, was er ihr gerne sagen würde, bräuchte er ein Vermögen. Im Müll oder im Schlussverkauf gibt es nämlich meist nur unnütze Worte. Doch an manchen Tagen fliegen Wörter durch die Luft. Paul gelingt es, drei kleine Worte mit seinem Schmetterlingsnetz zu fangen. Er möchte sie Marie zum Geburtstag schenken. Als der große Tag kommt, nimmt Paul all seinen Mut zusammen und spricht sie aus – und manchmal kommt es eben einfach nur darauf an, wie man etwas sagt…

Es bedarf nicht immer großer Worte. Autorin Agnès de Lestrade erzählt in „Die große Wörterfabrik“ mit einfacher Sprache eine berührende Geschichte über die Kostbarkeiten des Lebens. Die Choreographin und Tänzerin Katharina Wiedenhofer wird aus dieser Vorlage gemeinsam mit drei Schauspieler*innen des überzwerg ein Tanzstück für unsere kleinen Zuschauer entwickeln, in dem die Welt der Emotionen in Tanz und Bewegung – fast ganz ohne Worte – zum Ausdruck gebracht wird.

Regie: Katharina Wiedenhofer
Ausstattung: Larissa Jenne
Es spielen: Gerrit Bernstein, Eva Coenen, Reinhold Rolser